In drei Tagen zum Gebrauchtwagen

Sonntag, November 9th, 2014. | Kategorie: Internet-Fahrzeughandel.
Ford Tourneo3

Einen Gebrauchtwagen zu kaufen, ist keine Sache, die sich in ein paar Stunden erledigen lässt. Im Unterschied zu den meisten anderen Gebrauchsgütern sind Occasionsautos nicht in typischen Verbrauchermärkten erhältlich, sondern werden in Autohäusern verkauft. Diese Art des Fahrzeughandels hat eine lange Tradition und geht auf die Anfänge des Automobils zurück, als es in jeder Stadt maximal ein oder zwei Händler gab.

Heute existieren in den meisten Orten, die mehr als 10.000 Einwohner zählen, Niederlassungen von Marken wie Ford oder Toyota. Daneben gibt es Händler, die sich auf Gebrauchtwagen einiger weniger Fabrikate konzentrieren oder die gesamte Palette anbieten. Die letztgenannte Kategorie ist für Fahrzeugkäufer deswegen interessant, weil der Händler nicht darauf aus ist, dem Kunden seine “Lieblingsmarke” zu verkaufen. Wichtig ist am Ende, dass es überhaupt zur Unterzeichnung eines Kaufvertrags kommt.

Wer sich bei der Suche nach einem Gebrauchtwagen auf Autohäuser konzentriert, die ihre Fahrzeuge im Internet präsentieren, tut sich selbst einen großen Gefallen. Bei der Internetrecherche hat man den Vorteil, dass alle wichtigen Daten (z.B. Emissionen oder PS-Zahl) übersichtlich dargestellt werden. Gibt man sich bei der Suche ein wenig Mühe, kann man innerhalb von ein bis zwei Tagen eine Liste mit Fahrzeugen erstellen, die infrage kommen.

Der nächste Schritt ist das Vereinbaren einer Probefahrt. Internethändler bieten die Option, den Termin direkt auf der Webseite festzulegen. Auf diese Weise hat man die Gewissheit, dass das Gebrauchtauto der Begierde zum entsprechenden Zeitpunkt verfügbar ist und mit vollem Tank auf den Kunden wartet. Extras wie Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, Servolenkung oder Sitzheizung können ausgiebig in Augenschein genommen werden.

Da der nächste Interessent erst in 30 oder 60 Minuten zur Fahrzeugbesichtigung erscheint, kann sich der Verkäufer für den Kunden Zeit nehmen und ihm jede Frage ausführlich beantworten. Damit entfällt ein Negativpunkt, den man in beinahe jedem Autohaus hat: Sobald sich mehr als ein Kaufinteressent auf dem Gelände befindet, müssen diejenigen, die gerade nicht beraten werden, wohl oder übel warten. Zwar gibt es in den Niederlassungen häufig kostenlose Zeitschriften und Heißgetränke, doch die verlorene Zeit bekommt man nicht ersetzt.

Vereinbart man dagegen online einen Probefahrttermin, bekommt man pünktlich den Fahrzeugschlüssel ausgehändigt und kann den Verkäufer nach Herzenslust mit Fragen bombardieren. Nachdem man sich darüber einig geworden ist, wer die Zulassungskosten übernimmt, kann der Vertrag unterschrieben werden. Ehe man es sich versieht, hat man einen hochwertigen Gebrauchtwagen erstanden. Der gesamte Prozess hat nicht mehr als 72 Stunden in Anspruch genommen – von diesen Möglichkeiten konnten Autokäufer vergangener Zeiten nur träumen.

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