Seit wann können Gebrauchtwagen online gekauft werden?

Mittwoch, August 26th, 2015. | Kategorie: Internet-Fahrzeughandel.
Gebrauchtwagen online

Gegen Mitte der 90er Jahre, als die ersten Leute anfingen, ihre Computer mit 56k-Modems auszurüsten, steckte der Netzhandel noch in den Kinderschuhen. Dass es schon einige Jahre später möglich sein würde, Gebrauchtwagen online zu kaufen, hätte sich noch im Jahr 1997 kaum jemand träumen lassen.

Zum Ende des Jahrzehnts war jedoch eine deutliche Steigerung des Internet-Handelsvolumens festzustellen. Immer mehr Menschen entdeckten die Vorzüge der Online-Bestellung: Auf einmal wurden nicht nur kleinere Artikel wie Socken, Bücher oder Kaffeetassen im Netz bestellt, sondern auch grössere Güter wie Staubsauger oder Kaffee-Vollautomaten. Es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendwann auch Gebrauchtwagen online zu kaufen sein würden.

Es dauerte noch einige Jahre, bis die viel zitierte „Web 2.0“-Welle über das Internet schwappte und den Netzhandel revolutionierte. Die Webseiten wurden benutzerfreundlicher – sowohl was die Usability betraf, als auch im Hinblick auf die grafische Darstellung der Angebote. Statt sich über verpixelte Bilder und nichtssagende Beschreibungen zu ärgern, konnten die User die für sie interessanten Artikel nun von allen Seiten begutachten und auf ausführliche Produktinformationen zurückgreifen.

Diese Entwicklung führte dazu, dass immer mehr Gebrauchtwagen online verkauft wurden. Bereits in der Mitte der 2000er Jahre wurde ein bedeutender Teil des Autohandels über das Internet abgewickelt. Es gab jedoch eine Einschränkung: Um das Objekt der Begierde zu kaufen, musste sich der Kunde zwingend zum Autohaus begeben – eine Zahlung per Kreditkarte war zur damaligen Zeit zwar theoretisch möglich, aber unüblich.

Heute bieten so gut wie alle Autohäuser online Gebrauchtwagen an. Der Kunde kann per Internet eine Probefahrt vereinbaren, sich beraten lassen und technische Details studieren. Manche Händler stellen sogar selbst produzierte Videos auf ihre Seite, um die Kunden über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Fahrzeuge aufzuklären. Auch das Bezahlen per Kreditkarte ist heute gang und gäbe. Das einzige, was noch vor Ort erledigt werden muss, ist das Durchführen eine Probefahrt – und das ist auch gut so: Einen Wagen zu kaufen, den man nie zuvor gefahren hat, ist keine gute Idee.

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